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Einweihung der Reitsportanlage Renchen

Einweihung der Reitsportanlage Renchen
Einweihung der Reitsportanlage Renchen

Pferdehaltung nach neuesten Maßstäben

Johannes Bitsch baut moderne Reitanlage mit Tierarztpraxis in Renchen / Schon viele Boxen vermietet Ein neues Reitzentrum mit  angegliederter Tierarztpraxis wird in Renchen gebaut. Bauherr ist der Oberkircher Johannes Bitsch, der mit viel Fachwissen dafür sorgen möchte, dass sich Ross und Reiter auf seiner Anlage wohlfühlen.


Renchen. Reitanlagen gibt es viele in der Ortenau. Doch das Projekt des Oberkircher Unternehmers Johannes Bitsch scheint neue Maßstäbe zu setzen. Vom Eingang in die Anlage bis zum hintersten Koppelpfosten auf dem fast vier Hektar großen Gelände in Renchen ist alles durchdacht bis ins Detail.
Mitverantwortlich dafür ist der Oberkircher Architekt Lorenz Kimmig, der mit seinem Bauherren etliche hundert Kilometer durchs Ländle gefahren ist, um sich verschiedene Reitbetriebe anzusehen. Die besten Eindrücke haben sie nun in der Anlage am Rande des Renchener Gewerbegebietes verwirklicht, die bald 40 Pferden in 33 Boxen mit Paddock und einem Offenstall eine neue Heimat bieten soll.
Wenige Plätze frei
Doch wer sein Pferd dort einstellen möchte, muss sich sputen, denn momentan sind gerade noch acht Plätze frei. Geplant ist, dass im Januar die ersten Tiere ihre Ställe beziehen, wobei neben einigen Dressurpferden meist amerikanische Rassen dort ihr Heu fressen werden, denn die Leidenschaft von Johannes Bitsch, seiner Ehefrau Manuela sowie Tochter Lisa, die bereits auf der Americana in Augsburg selbst gegen Profis beachtliche Erfolge einheimste, gehört dem Westernreiten, wofür die 25 mal 50 Meter große Reithalle mit einem extra Reiningboden ausgestattet wird. Die Fortbildung von Zwei- und Vierbeinern soll dabei mehreren Trainern anvertraut werden. Angedacht ist derzeit ein mehrwöchiger Zyklus mit verschiedenen Ausbildern. Bewerbungsgespräche laufen, wobei Johannes Bitsch keine Kompromisse eingehen möchte: »Die Qualität muss stimmen.«
Einen festen Arbeitsvertrag hat schon Maren Fröger, die Pferdewissenschaften an der Universität in Wien studierte und mit weiteren Kräften für die Versorgung der Pferde verantwortlich ist. Diese Stellen will die Familie Bitsch erst einmal im Renchener Verkündblatt ausschreiben.
Überhaupt fühlt sich die Familie mit ihrem Projekt in der Grimmelshausenstadt gut aufgehoben, deren Verwaltung das Projekt unterstützt und bereits einer Verkaufsoption für ein Nachbargrundstück zugestimmt hat.
Tierarztpraxis
Der zweite Schwerpunkt des rund zwei Millionen Euro teuren Gesamtprojektes, an dem fast nur einheimische Firmen arbeiten, ist neben der Reiterei  die angegliederte Tierarztpraxis, deren Leitung, wie die der gesamten Anlage, Diplom-Biologin Manuela Bitsch übernimmt, die derzeit ihr Studium der Tiermedizin in München absolviert. Mit ihr sollen weitere zwei Tierärzte in der Fahrpraxis sowie im stationären Bereich, dem auch eine Kleintierpraxis angegliedert wird, arbeiten. Für Pferde wird dabei fast das gesamte medizinische Spektrum von Verletzungen über Lahmheiten bis hin zum Besamen und Abfohlen von Stuten, wofür eigens zwei große Boxen mit Kameraüberwachung eingeplant sind, angeboten.
Nicht abgedeckt werden Operationen in Vollnarkose, hierfür kooperiert das medizinische Team mit der Tierklinik in Iffezheim. Mit zum Programm gehören auch Hydro- und Ergotherapie für Pferde, wobei die Freilaufführanlage mit innenliegendem Longierzirkel optimale Bedingungen bieten soll.
Dabei werden weder kranke noch gesunde Pferde auch nachts nicht alleine gelassen, denn oberhalb der Praxis werden drei Appartements für Maren Fröger und ihre Kollegen gebaut. Auch ansonsten spart Johannes Bitsch, der mit seinem Schwager eine Softwarefirma in Oberkirch betreibt, nicht an der Sicherheit, wie mit einer Sprinkleranlage in der Lagerhalle für Heu sowie Brandschutztüren. Und was die Pferdefreunde der Region sonst noch in Renchen erwartet, wie die Weidepflege mit Skuddenschafen, Einstreu mit Strohpellets, Futterrationsberechnungen, Turnierpläne und vieles mehr, möchte Familie Bitsch dann bei einem »Tag der offenen Tür« präsentieren, der fürs Frühjahr geplant ist.



©05.11.2008 by Nicole Rendler, Mittelbadische Presse


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